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Begonnen hat
alles mit einem von Hans Huber, mit Karl Weiß und Josef Haring gebautem
Holzboot, mit dem von den verschiedensten Leuten auf der Salzach gefahren wurde.
Es wurde dabei viel über Wildwasserfahren geredet. Nach langem suchen bekam
Josef Hingsamer 1972 von einem Bekannten leihweise einen Wildwasser- Einer aus
Epoxiharz und die Erlaubnis mit Christian Köck davon eine Negativform
abzuziehen. Im Juli 1972 waren bereits mehr als 10 Boote gebaut, mit denen wir
die ersten Fahrversuche auf dem Höllerersee und auf der Salzach machten.
Mut und
Selbstvertrauen aber auch das Können stiegen mit jeder Fahrt sodass man sich
Mitte August an einem Freitagnachmittag aufraffte und an die Saalach nach Unken
wagte. Diese erste Fahrt auf der Saalach verlief ohne Probleme aber wir stellten
fest, dass es an unserer Technik und vor allem an der Ausrüstung noch eine Menge
zu verbessern gab. Spritzdecken, Schwimmwesten und spezielle Helme wurden
gekauft. Dabei lernten wir den Bootserzeuger und berühmten Wildwasserkanuten
Toni Prijon kennen und schätzen und wurden bald zu seinen Stammkunden. Viele
gute aber auch einige gutgemeinte, für uns weniger gute Tipps erhielten wir von
Toni in unserer Aufbauphase. Wir wurden immer frecher und mit kleinen oder auch
größeren Schwimmeinlagen oft wieder in die Realität zurück geführt.
Zufällig
erfuhren wir vom „Mandy Rupp Rennen“ auf der Tiroler Ache. Wir nahmen zu viert
am Wanderfahrer Derby teil und landeten im hinteren Mittelfeld. So erhielten wir
unsere ersten Kanu-Urkunden. Es wurde zum ersten Mal von einer Mitgliedschaft in
einem Paddelsportverein gesprochen. Da die nächstmöglichen Vereine zu weit
entfernt waren und die Trainingsmöglichkeiten kaum besser waren als bei uns,
entschlossen wir uns einen eigenen Club zu gründen. Bei einem Gespräch mit
Walter Aumayr, dem Obmann vom KC Braunau lernten wir Alois Ofenmacher vom Askö
Bezirk Braunau kennen, der uns bei der Vereinsgründung sehr unterstützte und uns
ein langjähriger Freund wurde. Am 3. Dezember 1972 konnten wir dann im
Bräugasthof Wildshut die Gründungsversammlung abhalten. Bei dieser Versammlung
wurde von 20 Mitgliedern die Vereinsleitung gewählt, und der Mitgliedsbeitrag
auf ATS 10,-- monatlich festgelegt. Als Dachverband wurde die ASKÖ gewählt, wo
wir noch 1972 aufgenommen wurden.
Es fanden Sitzungen und Jahreshauptversammlungen statt, so
bekam der Club seinen Namen KCAW (Kanu Club Albrecht Wildshut) sein Logo den
Stempel usw. Man lernte andere Vereine und Clubs und dadurch viele Paddler
kennen. In den Wintern wurden Schiausflüge, Schirennen, Eisstockschießen,
Kegelabende, Gymnastikkurse, Fahrten in Hallenbäder usw. als Winterprogramm
organisiert. Nach der Insolvenz der Möbelfabrik Albrecht 1984 wodurch wir
unseren Sponsor verloren, wurde unser Verein von Kanu Club Albrecht Wildshut
(KCAW) auf Kanu Club Wildshut (KCW) umbenannt.
weiter...
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